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Institut für Romanistik

familienfreundlich Auf den Spuren der transatlantischen Sklaverei in Frankreich

18:00 bis 20:00 Uhr Präsentation/ Allg. Information

Der transatlantische Sklavenhandel bestimmte die wirtschaftlichen Geschicke Europas bis weit in das 20. Jahrhundert hinein und hinterließ tiefe Spuren in den Gesellschaften der Amerikas, der Karibik, auf dem afrikanischen Kontinent, aber auch in Europa. Die Hafenstadt Nantes war ab dem 18. Jahrhundert der Hauptumschlaghafen Frankreichs für die Güter aus den Kolonien und somit einer der zentralen Schauplätze des globalen Handels mit der menschlicher ‚Fracht‘, welcher im erheblichen Maße zum Reichtum in Europa beitrug. Im Zentrum unserer Studienexkursion im März 2019 stand Nantes als bedeutsamer europäischer Erinnerungsort. Hier befindet sich seit 2012 das Mémorial de l‘abolition de l‘esclavage (Gedenkstätte zur Abschaffung der Sklaverei). Im Rahmen unserer Fotodokumentation illustrieren wir die Spuren des Sklavenhandels in Nantes und möchten die Möglichkeiten und Fallstricke von Aufarbeitung und Gedenken diskutieren.

Referent PD Dr. Natascha Ueckmann und Studierende der Frankoromanistik
Veranstaltungsort Institut für Romanistik, Ludwig-Wucherer-Str. 2; Seminarraum 18, 1. OG

Infos zum Veranstalter

Am Institut für Romanistik können Französisch, Italienisch und Spanisch mitsamt den entsprechenden Literaturen und Kulturen studiert werden. So beschäftigen wir uns nicht nur mit Europa, sondern auch mit Lateinamerika, Afrika und dem Raum des Pazifiks.

Webseite: http://www.romanistik.uni-halle.de

familienfreundlich

Haltestelle Haltestelle Nr. 9:
Am Steintor